Siaskopie
Siascope - Gewebeuntersuchung ohne Operation |
Muttermale; Bös- oder gutartig? |
Bislang mussten Muttermale, bei denen der Verdacht auf Entartungen besteht, operativ entfernt werden. Das entnommene Gewebe wird feingeweblich (histologisch) untersucht und der Spezialist für Pathologie erkennt anhand der Zellstrukturen, ob sich Hinweise auf ein gut- oder aber bösartiges Wachstum ergeben. Die Gewebeentnahmen in örtlicher Betäubung sind bei Kindern nicht ohne Probleme durchzuführen. Auch bei Erwachsenen sind insbesondere im Gesicht und an anderen sichtbaren Regionen der Haut die Narben unschöne Folge der Operation. |
In England wurde nun ein neues Gerät entwickelt, das ‚Siascope’. Es misst die Reflektion von unterschiedlich gefärbten Lichtstrahlen bis in tiefe Hautschichten hinein. Ein Hochleistungs-Computer errechnet daraus dreidimensionale farbige Bilder der Gewebestrukturen wie Blutgefäße, Kollagen und vielem mehr. So lassen sich auch die Zellverbände der Unterseite von Muttermalen darstellen. |
Neue Untersuchung ersetzt Operation |
Auf diese Weise können wesentliche Hinweise auf die Gut- oder Bösartigkeit einer Hautveränderung sowie auf deren Ausdehnung gewonnen werden. Viele unnötige Operationen können nun vermieden werden. Die Zuverlässigkeit der gewonnenen Aussagen ist enorm: Die Fachklinik Hornheide, mit der viele Tumorpatienten gemeinsam betreut werden, hat in wissenschaftlichen Untersuchungen eine Übereinstimmung mit dem histologischen Ergebnis einer Gewebeprobe von fast 95% gefunden. |
Hohe Zuverlässigkeit |
Weltweit eine der ersten Praxen mit dem ‚Siascope’ |
Weltweit vorn |
Die Praxis-Klinik Dr. Eichelberg und Partner gehört zu den ersten Zentren weltweit, die diese Technologie anbieten. Sie erleichtert die tägliche Diagnostik bei Patienten und wird daher nicht wie bislang vorwiegend zu wissenschaftlichen Zwecken eingesetzt. Dr. Eichelberg: "Leider wird in Zweifelsfällen auf die Operation von Hautmalen und die feingewebliche Aufarbeitung des Materials nicht immer zu verzichten sein; vielen Patienten werden wir nach der neuen Methode jedoch schon direkt die gute Nachricht mit auf den Weg geben können: Alles ist gutartig". |
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